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Carina Worreschk

Nachdem ich mein Abitur abgeschlossen habe, kam plötzlich die große Frage auf, „Was möchte ich gern machen und was macht mir Spaß“. Die Frage war eigentlich sehr schnell beantwortet. Reisen, reisen und nochmals reisen. Mir wurde bewusst, dass ich mein Hobby zu meiner Leidenschaft machen möchte.

Ich habe dann, nach einer dreijährigen Ausbildung im Reisebüro, diese zur Reiseverkehrskauffrau abgeschlossen. 2009 wechselte ich zu einem Reise­veranstalter für das südliche Afrika. Dort entdeckte ich meine Leidenschaft für Afrika.

 Ich bereiste das südliche Afrika mehr als zehn Mal.

Was ich an Afrika liebe…

Die grinsenden und freundlichen Gesichter, die einen nach einem mehrstündigen Flug anstrahlen und den Tag versüßen. Kaum betritt man den afrikanischen Kontinent, schon fühlt man sich herzlich willkommen.

Ich liebe es, im afrikanischen Busch zu reisen. Mit dem eigenen PKW durch den tierreichen Krüger Nationalpark in Südafrika, quer durch die unendliche Salzpfanne des Etosha Nationalparks in Namibia oder durch die wilde Zambezi-Region (ehemals Caprivi-Streifen) im nördlichen Namibia, zu fahren.
Ein Highlight meiner Reisen, eine Flugsafari in das Okavango Delta in Botswana. Glücklicherweise durfte ich diese außergewöhnliche Region Botswanas bereits zweimal bereisen. Ein unbeschreibliches Erlebnis. Die Stille, der Geruch, nachts den Geräuschen der Tiere zu lauschen und der unendlich funkelnde Sternenhimmel, der bei Einbruch der Dunkelheit über einem strahlt. Der Himmel in Afrika scheint viel größer und weiter zu sein, als daheim.
All dies und natürlich vieles mehr sind Erlebnisse, die für mich eine Afrika-Reise zu einem unbeschreiblichen und unvergesslichen Erlebnis machen.

Wovon ich heute noch schwärme…

Das werde ich bestimmt niemals vergessen: Weckruf um 06.00 Uhr morgens, ein kleines Frühstück mit Rooibus-Tee, Rusks und Cookies stand liebevoll in unserer Lodge bereit. Danach ging es im offenen Geländefahrzeug tief in den Busch. Nach ca. 20-minütiger Fahrt hatten wir unseren Busch-Parkplatz erreicht. Nun ging es zu Fuß weiter. Unser Ranger führte uns, wie an einer Perlenkette hintereinander gereiht, durch den Busch. Alles schien friedlich und munter. Die Vögel zwitscherten und Nilpferde hörte man in der Ferne im Fluss grunzen.
Plötzlich hörten wir, wie ein Pavian-Rudel in einem Baum, den sogenannten „Alarm-Call“ bellte. Erst gingen wir davon aus, wir seien der Grund, weshalb die Paviane beunruhigt sind. Unserem Ranger wurde schnell bewusst, wir waren definitiv nicht der Grund. Er zeigte auf frische Löwenspuren, die er im Sand sah. Wir verstummten. Man konnte beinahe unseren Herzschlag hören - so ruhig war es um uns herum. Er fragte uns, ob wir näher herangehen möchten. Nach einem kurzen schmunzeln entschieden wir uns dafür. Wir folgten den Löwenspuren schweigend. Nach ein paar Metern, aber einer gefühlten Ewigkeit, zeigte unser Ranger in die Ferne. Unter einem schattenspendenden Busch lag eine Löwenfamilie. Sie lagen auf dem Rücken und streckten alle Viere und ihre Bäuche in die Luft - sie schliefen. Wir konnten unseren Augen kaum trauen. Nach ein paar wenigen Minuten schlichen wir langsam zurück zu unserem Fahrzeug. Dort angekommen konnten wir diese einmalige Erfahrung kaum glauben. Zurück in der Lodge angekommen erwartete uns ein herrliches Frühstück, während wir an einem gemeinsamen Tisch über die Erlebnisse berichteten.
Eine Fußsafari durch den Busch kann ich nur empfehlen - Nervenkitzel pur.

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